Unser Tipp: Das Lisbon Motorcycle Film Fest 2022


May 04, 2022

Nichts bringt Action und Abenteuer so direkt rüber wie Bewegtbild. Die Motorradwelt schreit geradezu danach, im Film dokumentiert und inszeniert zu werden. Das Lisbon Motorcycle Film Fest/LMFF trägt die schönsten filmischen Blüten rund um die Motorradkultur zusammen und präsentiert sie seit 2016 auf seinem Festival in Lissabon – und auf ausgewählten Veranstaltungen wie dem Pure&Crafted.

Der Fotograf Manuel Portugal hatte sich von Anfang an für die neue Custom-Motorradszene begeistert und sie mit dem Gasgriff in der einen und dem Fotoapparat in der anderen Hand begleitet. Als jemand, der in Bildern denkt, ärgerte es ihn, dass das Genre Motorradfilm seit den 70ern abgetaucht ist. Vor „Easy Rider“ hagelte es Prügel und Burnouts auf der Leinwand, danach schwang sich nur noch mal Mickey Rourke in den Sattel. Manuel Portugal machte sich mit Gleichgesinnten auf die Suche nach den aktuellen Perlen des Genres und gründete das LMFF. 

2022 findet die sechste Ausgabe vom 26. bis 29. Mai wieder im Cinema São Jorge statt. Wenn man vor dem 50er-Jahre-Vorzeigebau einparkt, gerät einem gleich das Cafe-Racer-Blut in Wallungen. Stilechter könnte der Rahmen gar nicht sein. Jethelm ab zum Filmgenuss.

Das Festival zeigt nur Filme, die nicht älter als fünf Jahre sind. Ein enges Zeitfenster – aber die Programmmacher können sich vor Bewerbungen kaum retten. Letztes Jahr räumten die Reise-Dokumentationen „Somewhere else together“ und „Pozzis, Samarcanda“ beim Publikum ab. 

Die Filmvorführungen werden durch Talks mit den Regisseuren und Foto- und Motorradausstellungen ergänzt – und durch einen nächtlichen Ride-Out, bei dem man den Mythos von der Leinwand direkt in die weißen Straßen Lissabons tragen kann.

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